Kräuterheilkunde

In einer Zeit, in der die Listen von Lebensmittelzusätzen aus dem Chemielabor immer länger werden, wächst bei den Menschen das Bedürfnis „back to the roots“. Hier feiert die Kräuterheilkunde ihre Renaissance. Die Menschen fragen wieder nach Alternativen zur Chemie.

Was unsere Großmütter noch wussten

Unsere Großmütter wussten es noch: für jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen! Dass davon nicht nur unser Körper profitiert, sondern auch die Seele genährt wird, macht diese Medizin so wertvoll. Chemisch hergestellte Wirkstoffe, auf Ihre chemische Formel reduziert und als Einzelsubstanz verabreicht, können unseren Organismus aus dem Gleichgewicht bringen.

Harmonie, Lebenskraft und Gesundheit durch Heilkräuter

Die ausgewogene Fülle der Wirkstoffe der Pflanze hingegen ist unserem Organismus seit der Steinzeit vertraut. Bei achtsamer Anwendung bringt sie uns Harmonie, Lebenskraft und Gesundheit.

Unsere Verbündeten aus dem Pflanzenreich bieten vielerlei Geschenke für uns. Dabei braucht es meist gar kein seltenes, teuer importiertes Kraut aus der Ferne. Die Kräutlein wachsen oft direkt vor unserer Haustür. Wir haben es nur vergessen…

 

  • Niedrige Eisenwerte können einfach und leicht durch eine Brennessel-Infus-Kur behoben werden, nebenbei steigt die Power und das Haar glänzt.
  • Das Kauen von Angelikawurzel hilft wunderbar bei Halsweh.
  • Eine Leber-Galle-Trägheit braucht Unterstützung durch eine Löwenzahnwurzel-Tinktur, die dann nebenbei auch Schwermetalle ausleitet und die Fettverbrennung anfeuert.
  • Auszehrende Krankheiten und seelische Stresszeiten finden eine Medizin durch eine Kur mit grünem Hafer-Infus.
  • Zur Osteoporose Prophylaxe bietet das Himbeerkraut als Infus genossen reichlich Kalzium als Nahrungsquelle. In Essig angesetzt ist es auch noch lecker als Salatsauce.
  • Ein selbst hergestelltes Hautöl aus den Blüten des Johanniskrauts heilt viele Wunden und Wehwehchen.

Meine Vorträge zum Thema, zum Beispiel im „Frauen Gesundheits Zentrum München“ (FGZ), www.fgz-muc.de sind mir eine besondere Freude, da dieses Wissen bei den Interessierten einen Zugewinn an Selbsthilfe bedeuten und nebenbei die Kreativität und Lebensfreude erhöhen.
Mein Wissen verdanke ich neben dem Studium von Literatur und dem Lernen direkt von den Pflanzen vor allem meiner Lehrerin, der amerikanischen Pflanzenheilkundigen Susun Weed.